Informationen zum Coronavirus

Diese neuartige Atemwegserkrankung ist gerade auch für Menschen mit Behinderung besonders gefährlich. Unser wichtigstes Anliegen im Umgang mit dem Corona-Virus ist der Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie des Personals in unseren Einrichtungen.

In unseren beiden Wohnanlagen ist es bislang gelungen, das Virus fernzuhalten.

Das mussten wir tun

  • Einstellung aller Gruppen-, Sport-, Freizeitangebote und Veranstaltungen
  • Aussetzung der persönlichen Sprechzeiten in der Geschäftsstelle in der Ernst-Winter-Wohnanlage, in der Verwaltung des Rainer-Bernhard-Hauses und bei unserem Sozialdienst des Ambulant Betreuten Wohnens.
    Über Telefon und E-Mail sind wir aber wie gewohnt für Sie da.
    So haben wir auch um die 30 Home-Office-Arbeitsplätze eingerichtet.
  • Beschränkung der Alltagsbegleitung auf das Unerlässliche wie z.B. dringende Besorgungen und Arztbesuche.
  • Besuchs- und Ausgangssperre im stationären Bereich des Rainer- Bernhard-Hauses.

Das sollten Sie tun

  • Halten Sie sich an die bestehenden Kontaktverbote.
  • Halten Sie einen Mindestabstand zu anderen Menschen von 1,50 m.
  • Geben Sie niemandem die Hand.
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände
  • Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel nur dann, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt.
  • Tragen Sie in der Öffentlichkeit möglichst eine Mund- und Nasenmaske.
  • Halten Sie Kontakte, aber beschränken Sie diese auf Telefon, E-Mail und die Sozialen Medien oder schreiben Sie wieder einmal einen Brief oder eine Postkarte
  • Wenn Sie aufgrund ihrer Behinderung in der aktuellen Situation Unterstützung brauchen, weil Sie verschiedene Besorgungen nicht mehr selbst erledigen können oder Ihre vertrauten Hilfspersonen ausfallen, wenden Sie sich gerne an uns.

So können Sie helfen

Solidaritätsaktion „Vergesst uns nicht!“

Da unsere Bewohnerschaft zur Hochrisikogruppe gehört, müssen zum persönlichen Schutz derzeit die Sozialkontakte stark eingeschränkt werden. Strukturierende Tagesabläufe und gesellschaftliche Teilhabe werden schmerzlich vermisst.

In vielen Städten und Gemeinden wurden Aktionen gestartet und Bürgerinnen und Bürger, Briefe, Gedichte, Bilder und andere Beiträge für einsame Menschen zu verfassen.

Gerne wollen wir für diese Initiative und dieses schöne Zeichen gelebter Solidarität auch bei uns werben und Sie dazu animieren, uns Ihrerseits kleine Beiträge zu liefern, die wir gerne für unsere Bewohnerschaft an Stellwänden in unseren Häusern aushängen werden.
Wir sind sicher, unsere Bewohnerinnen und Bewohner werden es Ihnen danken.
Schicken Sie Ihre Beiträge an folgende Adresse:
Ring der Körperbehinderten e.V.
Aktion „Vergesst uns nicht!“
Meckelhof 1
79110 Freiburg

Geben Sie uns richtig Stoff – Nähen Sie Schutzmasken für uns

Medizinische Schutzausrüstung ist gerade leider Mangelware. Um unsere Mitarbeiter- und Bewohnerschaft dennoch zu schützen, bitten wir um Mithilfe von Nähbegeisterten. Natürlich sind selbstgenähte Masken nicht mit medizinischem Material vergleichbar. Sie tragen aber zu einer Einschränkung des Tröpfchenflugs bei Husten, Niesen oder feuchter Aussprache bei. So sinkt das Risiko, andere Personen anzustecken.
Für uns ist geradezu unmöglich, ausreichend Schutzmasken zu beschaffen. Daher bitten wie Sie, uns aus eigenen, geeigneten Stoffen Schutzmasken zu nähen.
Die Masken sollen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden, die nicht in der direkten Pflegesituation von Bewohnerinnen und Bewohnern oder in der Versorgung von erkrankten Personen tätig sind. Außerdem sollen alle Bewohnerinnen und Bewohner mit Masken versorgt werden.

Wir empfehlen die unten stehende Anleitungen

Wir bitten Sie um Rückmeldung an unsere Verwaltung (0761/88186-0) oder per Mail (info@ring-freiburg.de), sodass wir die Menge und den Bedarf abstimmen bzw. regulieren können.

Geben Sie diese Bitten gerne auch weiter