Erfolgreiche Winter-Paralympics 2026 mit „Ring-Beteiligung“
Vom 06. Bis 15. März 2026 fanden in Milano und Cortina die Winter Paralympics statt.
Zwei Aktive der Deutschen Mannschaft sind Mitglied beim Ring Freiburg.
Schon zu Beginn der Paralympics wartete für Anna Lena Forster ein erster Höhepunkt. Sie hatte die große Ehre die Fahnenträgerin der deutsche Mannschaft zu sein.
Der Sehbehinderten Sportler Nico Messinger startete in die Wettkämpfe mit den Biathlonrennen im Sprint und im Einzel. Dominiert wurden die Rennen von den Sportlern aus China und der Ukraine. Beim Sprint musste er beim zweiten Schießen vier Fehler verkraften. So reichte es nur zu Platz 13. Beim Einzel lief es beim Schießen auch nicht viel besser. Mit insgesamt 5 Fehlschüssen belegte er Platz acht. Gesundheitlich angeschlagen ging er den Biathlon Verfolgungs-Sprint an. Nach vielen Schießfehlern in der Qualifikation verzichtete er auf den zweiten Teil des Wettkampfs, um sich für die Langlaufstaffel am folgenden Tag zu schonen. Zum Abschluss ging er noch mit der Langlauf-Staffel an den Start. Mit seinen Teamkolleg*innen belegte er dabei den guten vierten Platz, mit einem sehr geringen Rückstand von 14 Sekunden auf die Bronzemedaille.
Anna-Lena Forster ging als Mitfavoritin bei den Alpinwettbewerben mit dem Monoski an den Start. Die für Radolfzell startende Sportlerin gewann gleich zu Beginn die Goldmedaillen in der Abfahrt. Beim Super-G hatte sie bei einem Sprung nicht die richtige Richtung, verpasste dadurch leider ein Tor und schied damit aus. Spannend wurde es in der Super-Kombination. Sie schaffte es knapp nicht, den gehörigen Rückstand aus dem Super-G im Slalom noch wettzumachen. So gewann am Ende ihre spanische Konkurrentin die Goldmedaille. Silber ging an Anna-Lena Forster. Beim Riesenslalom, einem von ihr bisher nicht geliebtem Wettbewerb, durfte sie am Schluss ausgelassen jubeln. Eine Goldmedaillen, über die sie sich besonders freute. Dass es nicht immer glatt läuft, musste sie beim Slalom erfahren. Nach einem langsamen ersten Durchgang reichte auch die Bestzeit in zweiten Durchgang am Ende „nur“ zu Platz vier. Gerade mal acht Hundertstel Sekunden fehlten am Ende zu einer Medaille in ihrer Spezialdisziplin. Mit dieser Bilanz war sie damit eine der erfolgreichsten Sportlerinnen der Deutschen Paralympics Mannschaft.
Der Ring Freiburg gratuliert allen Aktiven zu ihren hervorragenden Leistungen in Italien.
Michael Weymann
